Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Eine so lebendige Stadt wie Mannheim bietet selbstverständlich allein durch ihre über 1.200jährige Geschichte viele Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen. Informieren Sie sich hier vorab über das Barockschloss und die Schlosskirche, das Stadthaus N1, den Paradeplatz, den Rosengarten, die Friedrichsplatzanlage mit dem Wasserturm und vieles mehr.

Wasserturm

Das Mannheimer Wahrzeichen, der Wasserturm (1886–1889 errichtet), entstand im Zusammenhang mit dem Ausbau der städtischen Wasserversorgung. Der junge Stuttgarter Architekt Gustav Halmhuber lieferte den preisgekrönten Entwurf für das 19 m starke und 60 m hohe Hochreservoir, das von der Figur der Amphitrite von Johannes Hoffart gekrönt wird. Der "Sandsteinkoloss" war später Ausgangspunkt für die Gestaltung des Friedrichsplatzes durch den Berliner Architekten Bruno Schmitz, der auch den benachbarten Rosengarten erbaute. Der Friedrichsplatz mit seinen prächtigen Wasserspielen gilt heute als größte und schönste Jugendstilanlage Europas.

 

Schloss und Schlosskirche

Von 1720 bis 1760 wurde unter Carl Philipp die kurfürstliche Residenz errichtet, die größte barocke Schlossanlage Deutschlands. Die über 400 Räume mit ca. 1400 Fenstern werden heute zum großen Teil von der Universität Mannheim genutzt. Sehenswert ist der stuckverzierte Rittersaal mit intarsiertem Parkett und Deckenfresken von Cosmas Damian Asam sowie der Trabantensaal mit antiker Möbelausstellung. Der Altar in der Schloßkirche stammt von Peter Anton Verschaffelt, ebenso der Prunksarg des Kurfürsten Carl Philipp in der Gruft.

 

Christuskirche und Konkordienkirche

Ganz in der Nähe des Friedrichsplatzes überragt mit 65 Meter Höhe die neubarocke Christuskirche sogar den Wasserturm. Neben der katholischen Jesuitenkirche ist die 1911 fertiggestellte evangelische Kirche der repräsentativste Sakralbau Mannheims. Bemerkenswert ist das Jugendstilensemble der 12 Apostel-Figuren rund um den Kuppelbau, der von einer Skulptur des heiligen Michael gekrönt wird. Die Konkordienkirche, deren Bau als Doppelkirche für die deutsch und wallonisch reformierten Gemeinden im Jahre 1685 begonnen wurde, erinnert an das breite Religionsspektrum der Stadt. Doch nach zweimaligerZerstörung wurde nur der deutschreformierte Kirchenteil wieder aufgebaut.
1824 wurde anstelle der wallonischen Kirche eine Schule gebaut und einTurm zwischen den beiden Gebäudeteilen errichtet.

 

Jesuitenkirche

Alessandro Galli da Bibiena entwarf diese mächtig wirkende Kirche, die 1760 fertiggestellt wurde und als die bedeutendste Barockkirche Südwestdeutschlands gilt. Während dem 2. Weltkrieg wurde sie schwer beschädigt; der 20 m hohe und 243 Tonnen schwere Altar von Peter Anton Verschaffelt wird derzeit rekonstruiert. Wieder neu entstanden sind u. a. die Engel des Kreuzaltars. Im linken Seitenschiff der Kirche befindet sich die Silbermadonna im Strahlenkranz, die 1747 vom Augsburger Silberschmied J. I. Saler geschaffen wurde.

 

Rosengarten ... ein Haus mit Geschichte

Das Jugendstilgebäude "Mannheimer Rosengarten" entstand 1903 nach einem preisgekrönten Entwurf des Berliner Architekten Bruno Schmitz. Der "Rosengarten" liegt eingebettet im einmaligen Jugendstilensemble des Friedrichsplatzes - in unmittelbarer Nähe des Mannheimer Wahrzeichens, dem Wasserturm. Nach Kriegszerstörungen entstand 1975 zur Bundesgartenschau anstelle des früheren Nibelungensaales der neue Mozartsaal. Der Rosengarten gehört heute zu einem exklusiven Verband historischer internationaler Kongresshäuser HCCE. Permanente Raumerweiterung: Das Raumangebot des CCM vergrößert sich sukzessive, zuletzt durch die Kooperation mit dem direkt angeschlossenen Dorint Kongress-Hotel und, 1999, dem Bau der Variohalle unter dem Vorplatz des Rosengartens.

 

Paradeplatz und Stadthaus N1

Das Zentrum der "Quadrate-Stadt" an der Kreuzung der beiden Hauptgeschäftsstraßen bildet der Paradeplatz. Im Mittelpunkt steht die aufwendig restaurierte Brunnenanlage des Bildhauers Gabriel de Grupello. Die Bronzepyramide trägt den Namen "Allegorie der herrscherlichen Tugenden". Das Stadthaus N1, das sich ebenfalls am Paradeplatz befindet, wurde 1991 eröffnet und bezieht sich in seiner Architektur in besonderer Weise auf das Alte Kaufhaus aus dem 18. Jahrhundert, das damals eben an dieser Stelle stand. Neben Cafés, Restaurant und Ladengeschäften sind hier Abendakademie und Stadtbücherei neben repräsentativen Gremien der Stadt wie Rats- und Bürgersaal untergebracht.

 

Marktplatz und Altes Rathaus

Als ältestes Bauwerk aus kurfürstlichen Zeiten finden wir am Marktplatz das Alte Rathaus, Ursprünglich als Rathaus geplant, wurde zunächst der Westflügel als Kirche errichtet. Der Theodor-Altar mit einer Marienfigur, die von Peter Anton Verschaffelt geschaffene Kanzel und Grabdenkmäler aus dem 18. Jahrhundert sind besonders sehenswert. Charakteristisch für den Bau ist der mit einem Glockenspiel ausgestattete Turm, der die beiden Bauteile - das Alte Rathaus und die Untere Pfarrkirche - miteinander verbindet. Direkt vor dem Alten Rathaus liegt der Marktplatz, auf dem dreimal in der Woche Markttag mit buntem Treiben abgehalten wird. Großer Markt für Obst, Gemüse, Blumen usw. am Di., Do. und Sa., Glockenspiel täglich um 7.45, 11.45 und 17.45 Uhr.

 

Museumsschiff

Eine weitere Besonderheit ist der Seitenraddampfer, der 1929 vom Stapel lief, und heute auf dem Neckar unterhalb der Kurpfalzbrücke liegt - als größtes Exponat des Landesmuseums für Technik und Arbeit. Im Museumsschiff wird die Geschichte der Rhein- und Neckarschiffahrt lebendig.

 

Shopping

Planken, Freßgasse, Kunststraße und Breite Straße.

Von den wenigen Straßen, die innerhalb der Mannheimer Quadrate eine Bezeichnung haben, sind die "Planken" sicher die bekannteste. In der historischen Straße zwischen Wasserturm und Paradeplatz wurden früher Holzplanken ausgelegt, damit feine Damen trockenen Fußes flanieren konnten. Heute sind die Planken Fußgängerzone und mit eleganten Geschäften, Cafés und Ladenpassagen die belebte Einkaufsmeile Mannheims.

 

 

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