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BRAUNSCHWEIG
Seit fast 20 Jahren besteht die
Fanfreundschaft zwischen dem SV Waldhof Mannheim und der Eintracht aus
Braunschweig. Wie kam es zu dieser ungewöhnlichen Freundschaft. Anfang
der 80 iger Jahre hatte jeder Verein bzw. jede Fanszene so seine
Fanfreundschaften, die eine mehr die andere weniger. Tja nur die 2
Vereine aus Mannheim und Braunschweig waren noch ohne, was bestimmt
auch daran lag, dass beide Fanszenen nicht gerade sehr zimperlich mit
Gästen umgingen.
Der Eintracht Braunschweig Fanclub „Die Schluckspechte“ wollte dies
ändern und machte sich somit am ersten Bundesliga Aufeinandertreffen
am 20.08.1983 in Braunschweig auf in die Nordkurve um den Kontakt mit
den Waldhof Fans aufzunehmen. Ansprechpartner waren damals Vertreter
der heute noch bestehenden THE FIRM MANNHEIM.
Nach anfänglichen Bedenken auf Seiten der Waldhof Fans traf man sich
nach dem Spiel in der Ziegenpinte und feierte bis in die frühen
Morgenstunden.
Eine neue Freundschaft war geboren, beim Rückspiel am 28.01.1984 in
Mannheim wurden die Freunde aus Braunschweig begeisternd empfangen.
Viele gegenseitige Besuche bekräftigten diese Freundschaft und es war
schon damals eines der kräftigsten Freundschaften in der Deutschen
Fußball Szene.
Einen kleinen Hänger bekam die Freundschaft Anfang der 90 iger Jahre,
die Faninitiative übernahm die Herrschaft im Mannheimer Fansektor und
die Freundschaft nach Freiburg wurde etwas vernachlässigt. So
beschränkte sich die Freundschaft bis Mitte der 90iger auf die beiden
Hoolszenen. Nach dem Abstieg des SV Waldhof in die Regionalliga im
Jahre 1997 merkte man jedoch sehr schnell wer seine wahren Freunde
sind und die Freundschaft bekam neuen Aufwind.
Heute sieht man in beiden Stadien ein Meer von Freundschaftsschals und
auch bei den Auswärtsspielen in der Region sowie bei Derbies ist ein
großer Tross von Fans beider Fanlager zu begrüssen.
Heute fast 20 Jahre danach ist die Fanfreundschaft fest verankert in
beiden Lagern und wird von Fans, Hools und auch von den Ultras
getragen.
Gerade bei den Ultras beider Lager dauerte dies ein bisschen länger
doch sind sich beide Gruppen im letzten Jahr näher gekommen und so
kann man nun von einer kompletten Freundschaft sprechen.
Fanszenenvorstellung Basel -
FC Basel 1893
Inferno Basel
Der Verein: Der FC Basel wurde im November 1893 in einem Hinterhof des
Landhof-Areals gegründet. Er wurde Folge dessen achtmal Schweizer
Meister und fünfmal Cupsieger, wobei die erfolgreichste Zeit auf den
sieben Meistertiteln unter dem deutschen Trainer Helmut Benthaus ruht.
Die erste Hälfte seiner 108-jährigen Geschichte bestritt der FC Basel
im Stadion Landhof, welches etwa 15.000 Zuschauer fasst. Im Jahre 1966
zog der FC Basel in das St.-Jakob-Stadion um. Es wurde 1954 für die
Weltmeisterschaft gebaut und fasste 60.000 Zuschauer. In diesem
Stadion stellte der FC Basel den noch heute gültigen Nationalliga
A-Besucherrekord von 56.000 Zuschauern gegen den FC Zürich auf. Im
selben Jahr (1972) wurde der FCB überragend Schweizer Meister und
stellte die Hälfte der Schweizer Nationalmannschaft. 1975 wurde der FC
Basel zum letzten Mal Cupsieger, und 1980 fiel der letzte Meistertitel
den Baslern zu. In den 80er Jahren kam der stete Abstieg. Der einstige
Krösus der Liga bekam finanzielle Probleme und 1988 war es soweit: der
FCB stieg in die Nationalliga B ab und kauerte sich sechs Jahre durch
die Schweizer Provinz. 1993 wurde der Stadtklub 100 Jahre alt, was mit
einem großen Stadtfest gefeiert werden musste. Man wird halt nicht so
oft Hundert, da interessiert es auch keinen, ob man in der NLB spielt.
1994 war es soweit, unser Klub stieg wieder in die NLA auf. Die Stadt
wog sich in einem rot-blauen Meer von Fahnen, Jubel und Heiterkeit.
Inzwischen sind sieben Jahre vergangen, und der FC Basel hat sich
unter den großen Drei des Schweizer Fussballs gefestigt. Mit 20 Mio.
CHF hat der FCB das größte Budget der Schweiz und mit großen
Sponsornamen steht dem Klub eine gesicherte Zukunft parat. Ermöglicht
wurde dies besonders durch den Stadionneubau, welcher dem FC Basel
neue Perspektiven eröffnet hat. Jetzt fehlt dem FC Basel nur noch ein
Titel. Ein Titel, den der Verein, die Fans und die Stadt sich
sehnlichst wünschen.

Die Fans: Da der FC Basel der
größte Publikumsmagnet der Schweiz ist, ist seine Fanszene die
interessanteste der Schweiz. Erste Fanbewegungen waren in Basel Ende
der 60er Jahre zu spüren, alles war Rot-Blau und jeder hatte seine
eigene FCB-Fahne. Durch den Einfluss aus dem Norden begann Mitte der
80er Jahre die Hooliganszene in Basel Fuß zu fassen. Sie ist heute
noch die größte und berüchtigste "C"-Szene der Schweiz. Anfang der
90er Jahre wurde Pyrotechnik beim Fussball so richtig beliebt. Bei
jedem Spiel wurden zig

Bengalen präsentiert, sei dies
beim Intro und/oder nach den Toren. Pyrotechniker wurden auch in Basel
Ende der 90er Jahre zu Kriminellen abgestuft, und somit verschwanden
die Pyromanen in der Illegalität. Dies bedeutete aber keinen Abbruch.
Basel ist und bleibt in Sachen Pyro der Vorreiter der Schweiz. Seit
zwei Jahren macht in Basel immer mehr die "Bewegung" halt. Die "Ravens"
organisierten Choreos, präsentierten Fahnen und organisierten die
Stimmung im ungeliebten Übergangsstadion "Schützenmatte". Durch
interne Probleme sonderten sich einige Macher der Gruppe ab, um eigene
Gruppierungen zu gründen. Daraus resultierte die "Teste matte" und das
"Inferno Basel". Erstere ist eine Freundschaftsgruppe, welche 10 Leute
umfasst. Das "Inferno Basel" ist die größere Gruppe, sie umfasst 40
Leute, darunter auch mehrere Deutsche. Zusammen sind sie für die
Stimmung, die Choreos und für sonstige Intros in der "MK" und an den
Auswärtsspielen zuständig. So kommen auch die beiden Capos der "MK"
aus ihren Reihen. Ach ja. Jetzt solltet ihr noch erfahren, was die
"MK" ist. "MK" bedeutet Muttenzer Kurve und steht für die Heimkurve
der FCB-Anhänger. Sie ist die bekannteste und berüchtigste Kurve der
Schweiz, auch wenn sie an diesem Ruf verloren hat. Das Ziel der beiden
Gruppierungen ist, die Kurve wieder zu einen, und die junge Generation
auf unsere Schiene zu leiten. Fast alle der älteren Supporters sind im
neuen Stadion in den Oberrang abgewandert. Sie sammeln sich im Block
D4 und supporten von dort aus unseren Verein. Bei Auswärtsspielen sind
in der Regel mindestens 500 Basler dabei. Bei Auftritten in der
deutschsprachigen Schweiz sind es jedoch meistens zw. 3.000 und 5.000
Basler. Sie beherrschen die Stadien meist wie zu Hause und fallen in
allen Bereichen des Fussballs auf. Ob negativ oder positiv...


Während das
Freundschaftsspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den FC Basel am
19.01.2001 beim "normalen" fußballinteressierten Publikum auf eher
geringes Interesse stieß, erschien eine beachtliche Anzahl von so
genannten Problemfans beider Lager, um hooligantypische
Auseinandersetzungen zu suchen.
Etwa 120 Problemfans aus Basel, unterstützt von cirka 50
sympathisierenden Anhängern des SV Waldhof Mannheim und von Eintracht
Braunschweig suchten nach polizeilichen Erkenntnissen die
Konfrontation mit über 100 Problemfans des 1. FC Kaiserslautern.
Bezeichnend war, dass die Mehrzahl der Kaiserslautern Hooligans das
Spiel erst gar nicht besuchten.
Schon vor der Begegnung suchte eine größere Gruppe einheimischer
Randalierer in der Altstadt den Kontakt mit Baseler Anhängern. Von der
Polizei konnte dies jedoch verhindert werden: Die Baseler wurden im
Stadtgebiet in zwei größeren Gruppen zusammen gefasst und durch
Polizeikräfte zum Stadion begleitet.
Während des Spiels versuchten Kaiserslauterer Hooligans, zum
Gästeblock vorzudringen. Auch hier verhinderten starke Polizeikräfte
ein Zusammentreffen der rivalisierenden Gruppen.
Nach dem Spiel drohte an der Kreuzung Bremer Straße / Malzstraße /
Zollamtstraße die Eskalation, als sich das gesamte Problempotenzial
beider Lager aus verschiedenen Richtungen dieser Örtlichkeit näherte.
Nur durch massiven Einsatz von Schlagstöcken und Diensthunden gelang
es, die Kaiserslauterer Hooligans in Richtung Innenstadt zurück
zudrängen und die gegnerische Gruppe in der Malzstraße durch
Polizeikräfte einzuschließen. Dabei wurde eine nicht bekannte Anzahl
von
Randalierern verletzt, die unmittelbare Auseinandersetzung der beiden
Gruppen aber verhindert.
Noch an Ort und Stelle wurden etwa 70 Baseler Hooligans in ihre zwei
herangeführten Reisebusse verbracht und anschließend im Zusammenwirken
mit Kollegen des Polizeipräsidiums Rheinpfalz in Ludwigshafen bis zur
Landesgrenze zu Baden-Württemberg begleitet.
Dort wurden sie von der Polizei des benachbarten Bundeslandes
übernommen.
Die verbliebenen Baseler, Mannheimer und Braunschweiger konnten nach
der Abfahrt der beiden Busse ohne weitere Zwischenfälle zum Bahnhof
geleitet werden, wo der Bundesgrenzschutz zur Übernahme bereit stand.
Der Polizeieinsatz konnte schließlich gegen 20.30 Uhr beendet werden.
Vorläufige Bilanz des traurigen Spektakels:
Mehrere Strafanzeigen wegen Körperverletzung (u.a. auch wegen des
Zündens von bengalischen Feuern durch Gästefans im Stadion) sowie
Beleidigung und Widerstandes gegen Polizeibeamte, insgesamt sieben
Festnahmen, zwei leicht verletzte Polizeibeamte, ein leicht verletzter
Ordner sowie mehrere verletzte Randalierer.
Kommentar :
Zu "Während des Spiels versuchten Kaiserslauterer Hooligans, zum
Gästeblock vorzudringen." möchte ich folgendes sagen: Die haben sich
einfach nur auf die Haupttribüne gestellt und haben ein paar Liedchen
gesungen, die vom Block1 erwidert wurden. Da ganze wurde dann durch
die Bitte von 4 oder 5 Ordnern beendet, und nicht von der ach so
tollen Polizei.
Und nun zur so sauberen Polizei: Die haben die Hunde einfach mal ohne
Maulkorb rumrennen lassen und hatten ausserdem Noch Schiss, weil sie
während dem Spiel von den FFM/MA/BS/BASELern ordentlich eine auf die
Mütze bekommen hatten. Die Pyroeinlage war gut, so fair muss man sein,
das zu erwähnen.
Naja, war irgendwie schon ganz witzig.


Sonntag, 20.
Januar 2002 - 15:59
Schwere Auseinandersetzungen auf dem Betzenberg
Blutige Ausschreitungen nach Kaiserslautern - Basel
Beat Alder
Kaiserslautern - Nachdem der FC Basel das Spiel 2:1 gewonnen hatte,
kam es zwischen den Basler Fans zu schweren Auseinandersetzungen mit
der Polizei. Rund 400 Basler trafen auf eine Hundertschaft von
Lauterer Fans.
Ehe die Schweizer und die Deutschen aufeinander losgehen konnten ging
die Polizei mit rund 200 Beamten dazwischen. Am Fusse des Betzenberges
kam es in der Folge zu wüsten Szenen.
Die Deutsche Polizei trieb die Kampfhähne mit Schlagstöcken und
Tränengas auseinander. Dabei wurden mehrer Personen verletzt. Ein
Grossaufgebot an Sanität musste zahlreiche Platzwunden behandeln.
Nach einer halben Stunde bekam die Polizei den Mob unter Kontrolle.
Die Lauterer Randalierer wurden vertrieben. Die Polizei führte die
Basler zum Bahnhof und zu den bereitgestellten Bussen. Mehrere Fans
wurden inhaftiert.
Zwei Busse wurden mit bis zu 35 Polizeiautos aus mehreren
Bundesländern mit Blaulicht über die Autobahn bis an die Schweizer
eskortiert. Sämtliche Ausfahrten wurden abgeriegelt, damit die
organisierten Basler Fans sich nicht an einem anderen Ort mit ihren
Gegnern treffen und prügeln konnten. An der Riehener Grenze wartete
die Basler Polizei und nahm eine Personenkontrolle vor.
Der Bericht der Polizei in Kaiserslautern
Während das Freundschaftsspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den FC
Basel am 19.01.2001 beim "normalen" fußballinteressierten Publikum auf
eher geringes Interesse stieß, erschien eine beachtliche Anzahl von so
genannten Problemfans beider Lager, um hooligantypische
Auseinandersetzungen zu suchen.
Etwa 120 Problemfans aus Basel, unterstützt von cirka 50
sympathisierenden Anhängern des SV Waldhof Mannheim und von Eintracht
Braunschweig suchten nach polizeilichen Erkenntnissen die
Konfrontation mit über 100 Problemfans des 1. FC Kaiserslautern.
Bezeichnend war, dass die Mehrzahl der Kaiserslautern Hooligans das
Spiel erst gar nicht besuchten.
Schon vor der Begegnung suchte eine größere Gruppe einheimischer
Randalierer in der Altstadt den Kontakt mit Baseler Anhängern. Von der
Polizei konnte dies jedoch verhindert werden: Die Baseler wurden im
Stadtgebiet in zwei größeren Gruppen zusammen gefasst und durch
Polizeikräfte zum Stadion begleitet.
Während des Spiels versuchten Kaiserslauterer Hooligans, zum
Gästeblock vorzudringen. Auch hier verhinderten starke Polizeikräfte
ein Zusammentreffen der rivalisierenden Gruppen. Nach dem Spiel drohte
an der Kreuzung Bremer Straße / Malzstraße / Zollamtstraße die
Eskalation, als sich das gesamte Problempotenzial beider Lager aus
verschiedenen Richtungen dieser Örtlichkeit näherte.
Nur durch massiven Einsatz von Schlagstöcken und Diensthunden gelang
es, die Kaiserslauterer Hooligans in Richtung Innenstadt zurück zu
drängen und die gegnerische Gruppe in der Malzstraße durch
Polizeikräfte einzuschließen. Dabei wurde eine nicht bekannte Anzahl
von Randalierern verletzt, die unmittelbare Auseinandersetzung der
beiden Gruppen aber verhindert.
Noch an Ort und Stelle wurden etwa 70 Baseler Hooligans in ihre zwei
herangeführten Reisebusse verbracht und anschließend im Zusammenwirken
mit Kollegen des Polizeipräsidiums Rheinpfalz in Ludwigshafen bis zur
Landesgrenze zu Baden-Württemberg begleitet. Dort wurden sie von der
Polizei des benachbarten Bundeslandes übernommen.
Die verbliebenen Basler, Mannheimer und Braunschweiger konnten nach
der Abfahrt der beiden Busse ohne weitere Zwischenfälle zum Bahnhof
geleitet werden, wo der Bundesgrenzschutz zur Übernahme bereit stand.
Der Polizeieinsatz konnte schließlich gegen 20.30 Uhr beendet werden.
Vorläufige Bilanz des traurigen Spektakels: Mehrere Strafanzeigen
wegen Körperverletzung (u.a. auch wegen des Zündens von bengalischen
Feuern durch Gästefans im Stadion) sowie
Beleidigung und Widerstandes gegen Polizeibeamte, insgesamt sieben
Festnahmen, zwei leicht verletzte Polizeibeamte, ein leicht verletzter Ordn |
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